gnosis logo siteDie Religion als bevorzugte


Bastion des Dämonismus

 

"O glücklich, wer noch hoffen kann, aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen"

 
1. Massenbewegungen und Magie

 

Nirgendwo erweist sich der allgemeine Dämonismus eklatanter als auf dem 'religiösen' und 'spirituellen' Sektor - denn hier wird am intensivsten mit den Seelenkräften gearbeitet

In der natur- oder weltgeborenen und -gebundenen Religiosität oder Spiritualität des Menschen und überhaupt bei jeder Form von Idealismus und Ideologien (z.B. Kommunismus, Faschismus, Humanismus, Pazifismus etc.) spielt die Dämonenaufrufung und -erzeugung eine besonders große Rolle:

weil der suchende Mensch hier besonders viel Kraft, Zeit, Energie etc. verwendet und gleichzeitig scheinbar viel bewusster, in Wirklichkeit aber unbewusster seine Seelenkräfte magisch einsetzt:

durch Gedanken- und Bildererzeugungen und –wiederholungen, Gebete, Gesänge, Mantren[1], Symbole, Sigyllen[2], okkulte Rituale etc.

Es lässt sich diesbezüglich nach unserer Erfahrung in der menschlichen Seelenarbeit nichts im geringsten übertreiben, da der allgemeine Dämonismus nirgendwo eklatanter sich erweist als auf dem 'religiösen' und 'spirituellen' Sektor - denn hier wird am intensivsten mit den Seelenkräften gearbeitet.

Es scheint keine größere Gefahr des Missbrauchs der Seelenkräfte zu geben als sogenannte spirituelle Betätigungen...

Es scheint keine größere Gefahr des Missbrauchs der Seelenkräfte zu geben als sogenannte spirituelle Betätigungen – besonders gefährlich und einnebelnd dadurch, dass sie scheinbar das höhere Streben des Menschen repräsentieren, in Wirklichkeit aber im Unsichtbaren oder Feinstofflichen der Aura (auch in der Erdaura) künstliche Dämonen, 'Jesusse', 'Buddhas' etc. und gewaltige dämonische Kraftfelder, Lebensfelder, 'Himmel', 'Paradiese' etc. aufbauen; goldene Käfige für die Seelen ihrer Anhänger in dem Wahn, den Weg zu Gott gefunden zu haben:

durch jene Magie massenhafter Seelentätigkeit, durch die unablässige Gedanken-, Gefühls- und Willenstätigkeit der (bewusst oder unbewusst) magisch arbeitenden Priester, Politiker, opinion leaders etc. sowie der ihnen folgenden Massen, für die sie leben, die sie ernähren, an deren Tropf sie hängen.

800px pinnacles western australiaAus gnostischer Sicht ist das Kennzeichen solcher Besessenheiten der dunkle Charakter der jeweiligen Lichtfelder (jede Energieform erzeugt ein Lichtfeld um sich, auch und besonders das kraftvoll Schlechte oder Böse, das von den Unwissenden, die keine Erfahrung des Lichtes der Übernatur haben, sehr wohl als sehr helles Licht wahrgenommen und empfunden werden kann...).

Wohlgemerkt: Es handelt sich hier um unbewussten oder bewussten Einsatz der menschlichen Seelenkräfte, aus Unwissenheit oder Wissen, die etwa in der wahren christlichen oder gnostischen Spiritualität oder Religiosität als Teil oder Aspekt der Befreiungsarbeit eingesetzt werden zur Höherhebung, Veredelung und Befreiung der wahren Sucher:

Hier werden nicht Naturkräfte umgebildet und umfunktioniert in Himmels- oder Gottesfelder, sondern die Schleusen geöffnet für das real vorhandene Licht aus der Über- oder Innernatur, damit es sich in die Welt ergießen kann...

Vielfältig sind aber auch solche Gruppendämonen - Dämonismen, die mehrere oder unzählige 'Wirtstiere' haben - durch Gruppen selbst erzeugt und / oder aufgerufen bis hin zur sogenannten Religion.

Zur Geißel des weit verbreiteten Spiritismus, Mediumismus, 'Channeling' u.ä. beispielsweise - wodurch Menschen fälschlicherweise glauben, mit 'göttlichen' Kräften in Berührung kommen zu können -, schreibt der Begründer der gnostischen Rosenkreuzer, Jan van Rijckenborgh ("Die elementare Philosophie des modernen Rosenkreuzes"):

"Der Satanismus ist heute stärker denn je und hängt als eine dunkle Wolke über der Welt. Daher sind die spiritistischen Praktiken häufiger und massaler als je zuvor. Hunderttausende sind davon ergriffen, und theoretisch ist die Situation für die gegenwärtig lebende Menschheit hoffnungslos. Die Zustände in der Zwischensphäre sind so chaotisch, der Griff auf alle Lebenden ist so stark, der bei vielen noch vorhandene Anstand wird so heftig missbraucht, die Dämonen sind so direkt um uns und bei uns, in einem solchen Maß und in einer solchen Beschaffenheit, dass wir es früher für unmöglich gehalten hätten.

Viele der Besten sind vom Satanismus derart gefangen genommen, dass wir feststellen müssen, dass der Fürst der Finsternis hier nun als König herrscht. Der Satanismus regiert diese Welt. Es gibt vielleicht Leser, die meinen, dass wir übertreiben, aber wir sagen Ihnen: Diese Dinge und diese Gefahren sind nicht zu übertreiben. Was wie stärkste Übertreibung und wie kühnste Phantasie scheinen mag, ist nur eine einfache Andeutung der abscheulichen Wirklichkeit."

(Wir dürfen an dieser Stelle feststellen, dass eine Verbindung mit den wirklichen Lichtkräften aus der Über- oder Innernatur oder dem Über- oder Innerkosmos in keinem Falle durch Mediumismus oder 'Channeling' herbeigeführt werden kann, auch wenn tausende 'Christusse' etc. durch Medien angeblich 'gechannelt' werden; es handelt sich hierbei in jedem Fall sei es um sehr negativ-dunkle Kraftfelder / Wesen oder 'devisch-magische' Kräfte aus den höheren Sphären des weltlichen Jenseits, die sich mit solchen 'Titeln' schmücken...)

 
2. Das 'höhere Selbst' ist nicht der 'innere Lichtmensch'

Der Irrtum der 'mystischen Einheit'

 

"Verschmelzung mit dem Höheren Selbst"...

bild16Die in gewissem Sinn schwerstwiegende Form der Besessenheit in diesem Zusammenhang ist die in gewissen Kreisen viel gepriesene 'Verschmelzung mit dem Höheren Selbst' durch Techniken der 'Bewusstseinserweiterung', 'Einweihung' oder 'Erleuchtung'.

Das Höhere Selbst ist nicht der innere Lichtgott...

Das sogenannte Höhere Selbst des Menschen ist der ursprünglich neutrale 'Naturgott' in uns, der aus unseren Erfahrungen lernt, um in der nächsten Inkarnation eine optimierte Persönlichkeit zu bauen; der aber, wenn er durch uns auf eine falsche Weise programmiert wird, zu einem bindenden Wesen werden kann, dem inneren Versucher, der unsere spirituellen Bestrebungen in seine welt- und naturgebundenen Kanäle lenkt.

Dadurch wird eine Bindung an einen goldenen Käfig erzeugt, der über Äonen (unzählige Inkarnationen lang) die göttliche Lichtseele im Menschen sterilisieren kann, wie es bei vielen sogenannten Mystikern, Magiern, Heiligen, Eingeweihten, Erleuchteten usw. geschehen ist...

Eins mit der Natur zu sein schneidet davon ab, eins mit Gott zu sein

Eins mit der Natur zu sein und das Licht und die Liebe ihrer Schöpferhierarchien zu erleben, schneidet aus gnostischer Sicht davon ab, eins mit Gott zu sein, der diese bindende, unfrei machende Einheit in uns gerade durchbrechen will: denn schwingungsmäßig entspricht solche Art von mystisch-religiöser oder Gotteserfahrung dem Gesetz der Selbstbehauptung oder des 'Daseinsdurstes'[3] der niedrig schwingenden Natur.

Es ist das, was sich zuerst meldet, wenn wir aus unserer natürlichen Identifikation mit unserem Sein in der Welt heraus beginnen, zu meditieren oder zu beten.

Was sich da zunächst meldet (über unser Höheres Selbst oder 'Luzifer-Ich'; die Naturgottheit, aus der unser Körper und unsere Persönlichkeitsseele gebildet ist), ist nicht der Heilige Geist, sondern die neutrale bis unheilige Kraft des Geistes der Natur oder jeweiliger Einzel-, Stammes-, Religions- oder Nationalgottheiten:

gebildet und genährt aus den Projektionen, Phantasien, Vorstellungen (dem Denken, Fühlen und Wollen) von Einzelmenschen oder Gruppen (beispielsweise auf diese Weise künstlich geschaffene mentale Kraft-Formen oder Imitationen von Buddha, Jesus, Maria etc.[4]), die im Unsichtbaren oft in Gegensätzlichkeit und Krieg zueinander sich befinden;

so wie das 'Höhere Selbst' oder der 'Gruppengeist' von Tieren lediglich gepolt ist auf das Überleben gegenüber anderen Populationen im Wechselspiel des 'Fressens und Gefressenwerdens'.

Auch diese 'Götter' der weltlichen Religiosität oder Spiritualität sind 'Sammelwesen', oft in sich hierarchisch gegliedert und sich selbst empfindend und ausgebend als 'Gemeinschaft der Heiligen' oder 'Große Weiße Bruderschaft' o. Ä.: aus gnostischer Sicht eine Imitation der wahren Hierarchie des Lichts, in unzähligen Varianten.

Diese Hierarchie des Lichts, zu der unter anderem alle Menschen und Gruppen gehören, die in der Vergangenheit im 'Lichtstrom der Gnosis' an der 'Bestrahlung' und 'Durchlichtung' der niedrig schwingenden Existenzebenen von 'Diesseits und Jenseits' gearbeitet haben, erleben wir Gnostiker als das Bindeglied, Transmitter zum Höchsten, den "Weg, die Wahrheit und das Leben", ohne das wir 'nichts tun' können ("Johannes-Evangelium" 14, 6; 15, 5).

Der Mensch geht also mit seinen 'Fähigkeiten zur Dämonenerzeugung' chaotisch um, gelinde gesprochen.

Ob wir, wie oben ausgesprochen ("Wie der Mensch selbst Dämonen erzeugt"),

  • "unsere Seelenkraftkonzentrationen auf scheinbar harmlose Themen lenken wie Geldmachen, ein Hobby (Sport, Briefmarkensammeln etc.);
  • oder auf eine Verliebtheit, beispielsweise;
  • auf negatives Denken  ('Depressionen' o. Ä.) ;
  • oder, was am schlimmsten ist, weil am schwersten zu durchschauen, auf Weltverbesserungs-Ideale oder eine religiöse Thematik;
  • ob wir, bewusst oder unbewusst, destruktive Seelenkomplexe züchten und nähren:

Wir erzeugen nach gnostisch-psychologischer Einsicht in jedem Falle lebendige Phantasmagorien und Dämonen –

und ziehen durch unsere Seelentätigkeit gleichzeitig die gleichschwingenden Kraftfelder ( = Dämonen) aus der Erdaura an, die durch alle anderen Menschen gebildet und gespeist werden, die denselben Themen nachhängen:

die uns anstacheln, die betreffende Seelentätigkeit fortzusetzen, sie verstärken, weil sie sich aus den betreffenden feinstofflich-energetischen Materie-Schwingungen aufbauen, ernähren und in Stand halten..."

 

Aus weltlicher Sicht nun erscheint dieses alles als vollkommen natürlich und nicht unbedingt pathologisch. Es ist aber das, was die alten Gnostiker den Widersacher genannt haben oder den 'Fürsten, der in den Lüften thront' ("Epheser-Brief" 2, 2).

Jene Energiekomplexe, sprich: Dämonen, tragen nun stets auch - abhängig von dem Grad der Verstärkung durch Konzentration und Nahrung - die Tendenz in sich, nicht nur feinstofflich, sondern auch grobstofflich zu materialisieren, zum Beispiel in Form bestimmter Pflanzen- und Tierarten:

Umso mehr, je mehr Menschen an solchen Seelen-Phantomen arbeiten (durch meist unbewusste und unwillentliche Konzentration auf bestimmte Bilder, Gedanken, Vorstellungen etc., zum Beispiel durch Ideale, Ideologien, weltliche Religiosität etc.), wie bereits angedeutet.

Deswegen ist aus gnostischer Sicht die Aura dieses Planeten und dadurch auch eines jeden Individuums infiziert und verseucht durch all die zahllosen Kräfte, die wir bereits so verinnerlicht haben, dass wir ihren Einfluss gar nicht mehr merken –

"den Teufel spürt das Völkchen nie, und wenn er sie beim Kragen hätte" ;

besonders auch, weil wir den dämonischen Charakter des 'stinknormalen' Alltags und Alltäglichen, erst recht der idealischen und moralischen Wolken in der Erdaura, die die Menschen erzeugen, schon gar nicht mehr durchschauen;

weil wir ja gar keine Vergleichsmöglichkeiten haben, wenn wir nicht die Erfahrung echter alternativer Lebens-, Erlebnis- und Bewusstseinsmöglichkeiten gemacht haben...

 
3. So hat jeder Mensch seinen Pakt mit dem Teufel geschlossen

180px wobbegongSo trägt jeder Mensch mehr oder weniger harmlose oder schädliche, meistens aber sehr parasitäre Vampire in seiner Aura wie Parasiten in einer Baumkrone, zusätzlich beeinflusst durch deren Entsprechungen in der Erdatmosphäre; die nur aufgelöst werden können durch bewussteren Umgang mit den drei Seelenkräften und neue Formen der inneren Ausrichtung...

Nun kann man sich leicht vorstellen, dass in der Aura des Menschen eher harmlose Schatten angeheftet sein können wie eben Parasiten in einer Baumkrone oder einem Fleischkörper; aber auch Schatten, Dämonen mit einer sehr großen Kraft, Langlebigkeit und Eigendynamik, die der Mensch vielleicht auch in dieses Leben mit hereingebracht hat und die ihn dieses ganze Leben lang begleiten;

ihn sei es ins Irrenhaus bringen, sei es als vollkommen unauffälligen, rechtschaffenen, auch erfolgreichen, zum Beispiel hyperaktiven Bürger unter uns leben lassen –

und erst dann wirklich bedrohlich oder überhaupt als Dämonen, Widersacher, Behinderer und Chaoten, 'Durcheinanderwerfer' ( = altgriechisch diaboloi, wovon das Wort Teufel kommt) sichtbar werden, wenn ein solcher Mensch etwas von Bewusstseinsfreiheit zu hören und zu fühlen, zu erfahren beginnt und an seiner Seele arbeitet...

Für den naturgeborenen und naturgebundenen Menschen ist nichts natürlicher, als in derselben Not, in der er sein Oberflächenselbst baut, Hilfe nicht nur in der sichtbaren, sondern auch in der unsichtbaren Umgebung zu suchen; der modernste, 'aufgeklärteste' Mensch hat in seiner mikrokosmischen Vergangenheit, von der Stufe des naturreligiösen (im engeren Sinne) 'Wilden' über die verschiedenen 'kulturreligiösen' Stufen, Vorgänger ( = frühere 'Inkarnationen'), die ihre Zuflucht genommen haben zu Beschwörungen von Naturgeistern, Elementalen, Dämonen, zu Religion und Gebet etc. zur Unterstützung ihres Lebenskampfes.

Auch heute noch - mehr denn je - existieren Techniken, Gruppen, Individuen, sind die Medien voll von Annoncen, okkulten, 'spirituellen' Diensten gewidmet, die durch 'Zauberei', Gebet, Meditation, 'Psychotechniken', Magie jeder Art körperliche und seelische Heilung, 'Partnerzusammenführung', Geld, Erfolg im Beruf, Befreiung von Dämonen etc. herbeiführen sollen.

Genau durch solche Techniken, Praktiken und 'Dienste' sind jedoch allererst Fremd-Wesenheiten aller Art in der Geschichte in die menschliche Aura gelangt.

Es sind die bedenklichen, hoch gefährlichen Vorgänge des Sich-Hingebens, Opferns, Öffnens, Kräfte-Aufrufens unendlicher psycho-'spiritueller' und magischer Praktiken, Betätigungen der Seelenkräfte, die die Aura aufleuchten lassen und sie zu einer fetten Beute vagabundierender 'Äthervampire' werden lassen.

Oft sind es die besten Menschen, die fortgeschrittensten Seelen, die unwissentlich und unwillentlich auf diese Weise unter Einfluss solcher Fremdentitäten gekommen sind. Oft aber sind es genau die, die Hilfe suchen in ihrer Situation –

und ständig wieder die gleichen falschen Methoden anwenden, sozusagen 'den Teufel durch Beelzeboul austreiben'...

So manche Seele hat sich in ihrer Not so 'dem Teufel verschrieben' und muss dafür Inkarnation für Inkarnation immer wieder unendlich büßen, wo sie willenloses Opfer der selbst aufgerufenen oder eingeladenen Wesenheiten wird: sei es bereits während des Lebens, wo sie sich gegen die Gefahr dauerhafter Übernahme wehren muss, sei es im Leben nach dem Tod.

"All ihr Verstand ist nichts als Verwirrung,

Ihr Wesen ist ganz dem Wahnsinn

Der Ungeheuer und Teufel verfallen."

Krishna, "Bhagavad Gita" 9

So hat jeder Mensch mehr oder weniger seinen eigenen Pakt mit dem 'Teufel' geschlossen, den wir einerseits gerne wieder los werden wollen würden; andererseits aber haben wir die verständliche Angst, wirklich mit uns selbst ganz alleine dazustehen und die Verantwortung für unser Los zu übernehmen.

 

 

 

4. Die Ideologeme ('Glaubenssätze') der herrschenden Esoterik

"Es ist alles ganz anders"

 

Ideologem = Aufbauelement von Ideologien = (falschen) Ideen-Lehren. Die alten Gnostiker sagten: Es gibt nur eine Sünde, nur eine Ursache von allem Übel, und das ist die Unwissenheit. Heute wie stets betrachten es die Gnostiker als ihre Aufgabe, befruchtend und reformatorisch auf ihre Zeit einzuwirken und das Buddhawort zu leben: „Es gibt keine größere Liebe, als den Menschen Wissen zu schenken...“

„Der Mensch ist göttlich?“ Nein. Der Mensch ist in erster Linie ungöttlich.
Die Materie, aus der sein Körper, sein Gefühls- und Gedankenleben aufgebaut sind, ist nicht vollwertig, sondern besteht aus ungeistigem, gebundenem und bindendem, freiheitsberaubendem Stoff.
Erst die Licht- oder Christuskräfte der Übernatur vermögen den Menschen die Macht zu geben, (wiederum) „Kinder Gottes zu werden“, wie es in der Bibel heißt.

„Die Natur ist göttlich?“ Nein. Die (sichtbare und unsichtbare) Natur besteht aus Materie, und Materie ist, wie die Mystiker sagen, gefrorenes Licht, das heißt, göttlicher Geiststoff in einem vergröberten, versteinerten, Geist fesselnden Zustand, der unsere Seele, wenn sie in das Reich der Freiheit einschwenken will, auf brutalste Weise in die Gefangenschaft zwingt.
Die Heimat der Seele ist nicht die Natur, sondern die Übernatur.

„Das Ziel des Menschen ist Bewusstseinserweiterung, Entwicklung geistiger Fähigkeiten, Einweihung, Erleuchtung?“ Nein. Das Ziel des Menschen ist Erlösung - die Erlösung von der Gefangenschaft in der Natur und die Erlösung der Natur aus deren eigenen Gefangenschaft.
So lautet die Botschaft aller großen Hierophanten wie Krishna, Buddha, Jesus etc.
Keine Bewusstseinserweiterung kann das leisten, sondern nur die Geburt des inneren Gottes aus dem ursprünglichen göttlichen Mikrochip in unserem Herzheiligtum, dem Juwel in der Lotusblüte, dem Samenkorn Jesu, Lichtfunke, Perle, Rosenknospe o.ä., und das Heranwachsen des inneren Lichtkindes zur Macht und Herrlichkeit des inneren Lichtmenschen, für den die Persönlichkeit nur ein Sarg ist, im Falle wahrer Religion aber ein Vehikel, ein Fahrzeug...
Persönlichkeitsentwicklung - Entwicklung der Denkfähigkeiten, Empfindungsfähigkeiten und Kreationsfähigkeiten - ist dabei unabdingbar, aber keineswegs sind das bestimmte Bewusstseinszustände oder okkulte Fähigkeiten!

„Das Göttliche im Menschen ist das höhere Selbst?“ Nein. Das höhere Selbst ist das ersatzweise Schöpfungs- und Trägerwesen unseres individuellen Seelenfeldes (Mikrokosmos), das unsere Bewusstseinsinstrumente: Körper, Gefühls- und Gedankenleben etc. (Persönlichkeiten) aufbaut anhand von Inkarnationserfahrungen...
Es ist so dumm oder so klug wie wir selbst, allerdings ungeheuer machtvoll, weil es angeschlossen ist an die Kräftehierarchie der Naturschöpfung oder des Weltgeistes.
Da sein einziges Ziel Leben und Überleben in der Welt ist, ist es vollkommen ‘ego’-bezogen, welthaftend und weltbindend.
Nur durch die rechte Ausrichtung des Wahrheitssuchers kann es auf das Ziel der Freiheit, auf wahre Religion umprogrammiert werden.
Ansonsten wird es seine ungeheueren geistigen Kräfte dem ‘Ego-Trip’ des Individuums zur Verfügung stellen.

"Der Mensch ist unsterblich?" Nein. Das Höhere Selbst (der ersatzweise Träger, Schöpfer, Organisator, Verwalter und Vermittler der menschlichen Persönlichkeit) hat nach seiner sukzessiven Einheftung in unsere Ur-Aura nach dem Erlöschen des Lichtgöttlichen in uns eine vorübergehende (Inkarnationen übergreifende) Unsterblichkeit.
Es kann nur durch die Verschmelzung mit dem von oben neu geborenen inneren Gotteskindes in uns
(in der 'Heiligen Hochzeit' der Seele mit dem Geist) eine übergreifendere Unsterblichkeit erlangen.
Wenn das auf lange Sicht nicht erfolgt, wird unser individuelles Seelenfeld
(Mikrokosmos) wieder in seine Urbestandteile aufgelöst.

"Alle Menschen sind gleich?" Nein. Menschenpersönlichkeiten können beliebig geklont und vervielfältigt werden.
In ihnen können untermenschliche Wesenheiten ebenso inkarnieren
('einfleischen', sich verkörperlichen, eine fleischliche Wohnung beziehen) wie übermenschliche Wesenheiten, außerdem Geistwesen sehr unterschiedlicher Entwicklungsstufen...

"Wahre Religion führt zu innerem Frieden und höchster Gelassenheit?" Nein. Wahre Religion entfesselt in uns den totalen Krieg unserer Freiheit suchenden Seele gegen die Bindungskräfte und lässt uns, je näher wir Gott kommen, immer mehr teilhaben am tiefen Schmerz, Leiden und Mit-Leiden Gottes hinsichtlich des kranken Teils seines Körpers, den wir Welt nennen, und an der Dynamik des Selbstopfers der Ichheit für die Höherhebung, Veredelung und Erlösung der kranken Naturschöpfung ( = 'das Kreuz der Welt auf sich nehmen').

"Weltentsagung verträgt sich nicht mit Lebensfreude und Liebe zum Körper?" Nein. Es geht lediglich um die grundsätzliche Ausrichtung des 'Egos' auf innere Freiheit und Nichtanhaftung statt auf Wunscherfüllung.
Dadurch werden unterschiedliche Energie- und Schwingungsströme hervorgerufen.
Die Ausrichtung auf Wunscherfüllung bindet und erstickt den inneren Lichtfunken - um so mehr, je mehr man sich dabei geistiger Kräfte bedient -, die Ausrichtung auf innere Freiheit lässt den inneren Lichtfunken atmen, vibrieren, sich ausdehnen und entfalten.
Erfahrungsgemäß hat die Lebensfreude, Genussfähigkeit auf allen Ebenen, die aus Nichtanhaftung und innerer Freiheit erwächst, eine ungleich höhere Schwingungsqualität als das gewöhnliche Schwelgen in Genuss und ermöglicht nicht nur eine tiefere und weitere Bewusstseinswahrnehmung, sondern ist der Schlüssel für die spirituelle, i.e. befreiende Dynamik, die einzig uns über uns selbst hinaus wachsen lassen kann in Dankbarkeit, Demut, Dulden und Dienen.

"Wohin stürzt ihr, Trunkene, die ihr so gierig den Wein der Unwissenheit geschlürft habt, dass ihr ihn nicht zu ertragen vermögt, sondern schon wieder von euch gebt?

Steht still, ernüchtert euch, schaut auf mit den Augen des Herzens, wenn ihr’s nicht alle könnt, wenigstens die, die es noch vermögen.

Denn die böse Woge der Unwissenheit überspült die ganze Erde, vernichtet mit dem Leib die in ihn eingeschlossene Seele, weil sie ihr verwehrt, den Hafen der Rettung anzulaufen.

Lasst euch also nicht fortreißen von der gewaltigen Flut, benutzt den Gegenstrom, die ihr noch den Hafen der Rettung gewinnen könnt, und seid ihr eingelaufen, so sucht ihn, der euch an die Hand nehmen und zur Pforte der Erkenntnis führt, wo das reine Licht ist, frei von aller Finsternis, wo niemand trunken ist, sondern alle in Nüchternheit aufschauen mit dem Herzen zu ihm, der sich so schauen lassen will.

Nicht hören kann man ihn, nicht nennen, nicht mit Augen schauen, nur mit dem Geist und Herzen.

Vorher freilich musst du von dir reißen das Gewand, das du trägst, das Gewebe der Unwissenheit, das Bollwerk des Bösen, die Fessel der Verderbnis, das lichtlose Gefängnis, den lebendigen Tod, den fühlenden Leichnam, das bewegliche Grab, den räuberischen Mitbewohner, der in dem, was er liebt, dich hasst, und in dem, was er hasst, dir dein Glück neidet.

Von solcher Art ist das feindliche Gewand, mit dem du dich umhüllt hast, das dich einengt und nieder zu sich zieht, damit du nicht die Augen erhebst und im Anschauen der Schönheit der Wahrheit und des ihr innewohnenden Guten seine Bosheit hassen lernest und die Fallstricke durchschauen, die es dir gelegt hat, indem es deine Sinne unempfindlich machte, sie durch den Wust der Welt verstopfend und mit unsauberen Lüsten erfüllend, damit du nicht hören kannst, wovon du so dringend hören musst, und sehen, wovon du so nötig hast zu sehen." ('Hermes Trismegistos', "Corpus Hermeticum" 3)

 

"O glücklich, wer noch hoffen kann,

Aus diesem Meer des Irrtums aufzutauchen!

Was man nicht weiß, das eben brauchte man,

Und was man weiß, kann man nicht brauchen."

Johann W. von Goethe, "Faust. Eine Tragödie, I, Vor dem Tor"


Deswegen hat die neue Gnosis allem 'Studium' die AGAPE Bewusstseinsschule vorgeschaltet, in der wir dieses lernen, den Brustraum ('Herz') als Zentrum unseres Wahrnehmens und Denkens zu benutzen und 'Kopf, Herz und Bauch' miteinander zu versöhnen (siehe Button "Wage zu fühlen" und www.agape-bewusstseinsschule.de).  

 

Begründer und Entwickler dieser "P-2000-Arbeit" ist Dr. Martin W. Spiegel, *1952, siehe www.dr-martin-spiegel.de, der mit seinem Team von ausgebildeten P-2000-Trainern diese Arbeiten anbietet:

 

Einzelsitzungen telefonisch (ca. 45 Minuten)

Mit Dr. Spiegel persönlich: 100,- € (Agape-Mitglieder 90,- €).

Mit einem ausgebildeten P-2000-Trainer: 60,- € (Agape-Mitglieder 50,- €).

Für Mitglieder der Kirche des Lichts Freikirche e.V. im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

Villa Agape . Kapellenweg 16

79294 Sölden bei Freiburg

( 0761/88866645 . 6 0761/88866646

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.agape-bewusstseinsschule .de

 

 

 

Ich habe Interesse an den monatlichen Newslettern, zum Eintragen bitte hier klicken:

http://www.gnosis.de/index.php/kontakt

 

 

 

 


[1]Mantra (sanskrit) = 'Gedankenwerkzeug', leise oder laut, geflüstert, gesprochen, gerufen, innerlich oder äußerlich, auch schriftlich unablässig wiederholte Gedanken, Worte, Riten, Sätze etc., die die feinstofflichen Materiemeere um uns herum bewegen, präparieren, aufladen, formen etc. zu bestimmten Zielen

[2]Sigyllen, altgriechisch = kontrahierte Kunstzeichen, -schriften o. Ä. mit speziell hineingegebenen Inhalten zu ähnlichen Zwecken

[3]ein Begriff, der Buddha zugeschrieben wird: nur durch Erlöschen des 'Daseinsdurstes' lässt sich dieser Durst löschen (das Leiden der Welt auslöschen)...

[4]Bei sogenannten Buddha-, Jesus-, Maria-Erscheinungen o. Ä. ('Mediumismus', 'Channelling' etc.) handelt es sich aus gnostischer Sicht normalerweise um 'Illusionismus', subjektive oder kollektive Projektionen oder Dämonismus