"Wage zu wissen"

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Gnosis – 'das letzte Geheimnis'…

 

 

1. Gnosis heißt Wissen

Die Befreiungsbewegungen des Lichts

 

 

 

"Ist denn so groß das Geheimnis,

was Gott und die Welt und der Mensch sei? /

Nein. Doch niemand hört's gerne,

da bleibt es geheim."

Johann W. von Goethe, Epigramme 65

Jedermann / jedefrau / jedes Kind weiß, dass mit und in dieser so genannten Welt etwas nicht in Ordnung ist. Viele glauben, den Grund dafür zu kennen. Liegt es an der Schlechtigkeit der Menschen, am so genannten Egoismus? Müssen sie bloß besser geführt oder erzogen werden? Von wem?

Ist vielleicht etwas falsch oder faul an diesem so genannten Lebensgesetz dieser so genannten Natur, dass man tötet, um zu leben, zum Beispiel Tiere? Wärest du ein Gott, würdest du solch eine Schöpfung erschaffen? Was daran soll gut, schön, ästhetisch sein?

Oder war diese so genannte Schöpfung einmal gut, schön, ästhetisch, und sie wurde bloß verdorben – wodurch?

Viele Fragen, viele Antworten. Viele beschönigen, viele rechtfertigen, viele sind negativ, pessimistisch, nihilistisch.

"Wahre Worte sind nicht schön - schöne Worte sind nicht wahr", sagt der alte chinesische Weise Lao Zi ("Dao De Jing" 81). Mit anderen Worten: Die Wahrheit tut weh – oder auch nicht?!?

blaetterWissen oder Erkenntnis heißt in der klassischen Sprache des christlichen Evangeliums Gnosis (altgriechisch).

Dieses Wort steht unter anderem für eine uralte Geistesrichtung und spirituelle Befreiungsbewegung, Religion des Lichts, die sich unter anderem ausdrückt im ursprünglichen Buddhismus, Hinduismus, Daoismus, Parsismus, Judentum als Erben der altägyptischen Mysterien, aber auch und besonders im ursprünglichen Christentum.

Theorie und Praxis dieser Gnosis zielen auf die Herab- oder Hereinziehung, Freisetzung und Umsetzung des Lichts in die / der Dunkelheit der Welt und der Seele, zur Überwindung: Heilung und Erlösung unserer kosmischen Existenzebene.

Dieses Licht ist beides: eine Person, Entität (Wesenheit) oder Individualität – und deren Kraft oder Ausstrahlung; das heißt, eine Gottheit (ein göttlicher Körper) und eine (deren) 'Schwingungs-Frequenz'. Denn alles, was existiert, ist gleichzeitig eine Energie und ein Körper, eine Entität oder Individualität.

In der christlichen Gnosis wird dieses Licht unter anderem CHRISTUS genannt, König der Könige ("1. Timotheus-Brief" 6, 15) und Licht der Lichter – und seine Ausstrahlung wird genannt heiliger Wind ( = Geist) oder Paraklet (altgriechisch Zusprecher, Tröster), den der Vater sendet oder aus sich heraus emaniert (ergießt); "Geruch der Gnosis Gottes" oder "Duft Christi"("2. Korinther-Brief" 2, 14 f.).

Allgemein ist unter anderem damit gemeint die Existenz einer erhabenen Körperschaft oder Hierarchie des Lichts (Corpus Christi, lateinisch[1]), die die untere oder äußere Natur dieses Kosmos (Universum) zunächst erschaffen hat als Not-Ordnung (Jan van Rijckenborgh) der Nach-Schöpfung (Abd Ru-shin) aus dem 'Schatten', 'Echo', 'Staub', Abfall oder Bodensatz ( = Hylê, altgriechisch) der eigentlichen Schöpfung (Licht-Schöpfung):

als Feld der Entwicklung und Vorbereitung der darin geopferten und gebundenen Licht-Seelen ('Menschen') zur Regeneration ( = Wiedererschaffung), Heilung, Errettung oder Befreiung, Erlösung des ursprünglichen menschlichen Systems (Auferstehung; "Kolosser-Brief" 1, "Hebräer-Brief" 1, "Johannes-Evangelium" 1) zur Selbstheilung des Seins ...

Im engeren Sinne bedeutet Gnosis eine besondere Art des Wissens, Kennenlernens, Erfahrens und Erfühlens, die nicht 'über den Kopf läuft', sondern von innen heraus kommt; unter anderem das absolute Schauen und Erleben des höchsten göttlichen Licht(wesen)s - und dieses höchste göttliche Licht(wesen) selbst. So wird Gnosis auch genannt der Glanz, die Herrlichkeit, Strahlung oder Ausstrahlung, (Aus-)Strömung (Emanation) dieses Lichtes.

Zuletzt darf darauf hingewiesen werden, dass sowohl früher als auch heute zahllose Richtungen und Strömungen unter das Label 'Gnosis' subsumiert wurden und werden oder sich selbst darunter oder damit begreifen und so bezeichnen, die ganz und gar andere Wege gehen: wodurch der Begriff auch wiederum beliebig geworden ist, so wie Esoterik[2], New Age etc.

Aber, wie auch die Religionswissenschaftler verstanden haben, hat Gnosis einen sehr besonderen, signifikanten Kern, der das Geheimnis dieser Welt des Kosmos, des Kosmos dieser Welt benennt:

einer Kreation aus jener Schattenmaterie der lichtmateriellen Urschöpfung -

und die Besessenheit, Infiltration und Infizierung unseres Globus im Speziellen durch eine Hierarchie der Finsternis - und die entsprechenden Schlussfolgerungen daraus zieht...

"Die wenigen, die was davon erkannt,

Die töricht gnug ihr volles Herz nicht wahrten,

Dem Pöbel ihr Gefühl, ihr Schauen offenbarten,

Hat man von je gekreuzigt und verbrannt"

Johann W. von Goethe, "Faust. Eine Tragödie, I, Nacht"

"Die wenigen, die was davon erkannt, [...] hat man von je gekreuzigt und verbrannt" (Johann W. von Goethe, "Faust. Eine Tragödie, I, Nacht")

"Wer sucht, höre nicht auf zu suchen, bis er findet. Wenn er findet, wird er erschüttert werden. Ist er erschüttert, wird er staunen, und er wird herrschen über das Alles." ("Thomas-Evangelium" 2)

"Wenn ihr euch erkennt, werdet ihr erkannt werden, und ihr werdet wissen, dass ihr Kinder des lebendigen Vaters seid. Wenn ihr euch aber nicht erkennt, dann seid ihr in Armut, und ihr seid die Armut." ("Thomas-Evangelium" 3)

"Schaut aus nach dem Lebendigen, solange ihr lebt, damit ihr nicht sterbt und ihn dann zu sehen sucht. Und ihr werdet ihn nicht sehen können."("Thomas-Evangelium" 59)

Die "Vollendung der Gnosis" aber liegt für die Religionswissenschaftler in Mani von Ekbatana (216-266/7), der eine 'Kirche des Lichts' gründete, die sich wie eine Alternative zur sich anbahnenden 'offiziellen' Weltkirche des Augustinus von Hippo (354-430) durch die Jahrhunderte schlängelte.

Die ihm gegebene Welterklärung ist so unbekannt wie frappierend:

Alles Sein – sichtbar und unsichtbar, gut und böse, 'Licht und Finsternis' etc. - hat eine einzige Wurzel.

Auch das Böse oder die 'Finsternis' hat seinen Entstehensgrund im Seins-Geschehen, das man auch 'Gott' nennen kann.

Alles, was existiert, ist ein sich selber zeugendes, erhaltendes, regulierendes und heilendes System. das Sein, um sich selber zu 'heilen', opfert sich in 'Liebe' in Gestalt seiner Licht-Teile ('Menschen') der ausgehungerten Finsternis, indem es sich mit ihr vermischt und sich von ihr verschlingen lässt.

Dazu emaniert es aus sich selbst den 'Sohn', der aus dieser Vermischung die Welt als Quarantänestation kreiert, die in permanenter 'Selbst-Evolution' schlussendlich zu ihrer Selbst-Auflösung führt zur finalen Heilung des Seins.

 

2. "Die Welt ist eine Brücke, baue dir kein Haus darauf!"

 

bruecke schluchtDiese Worte finden sich auf einem Tempel in Indien und werden Jesus zugeschrieben. Sie besagen: Wenn diese Brücke ihren Zweck erfüllt hat, wird sie aufgelöst. Der Kosmos ist entstanden und wird aufgelöst...

Die drei Perioden der Weltgeschichte nach Mani, "Apostel Jesu Christi" und "Buddha des Lichts", des Begründers der großen Weltreligion des Lichts der gnostischen 'Manichäer' (216-266/7):

  1. die Zeit vor der Entstehung des Kosmos,
  2. die Zeit während der Entfaltung der Kosmos
  3. und die Zeit nach der Auflösung des 'Kosmos'...

Auch die weltliche Wissenschaft lehrt, dass die Welt sich auflösen wird.

'Christus' sagt: Wenn die Zahl der vollkommenen Seelen vollendet ist, werde ich Feuer an den Kosmos legen:

"Bei der Vollendung der Zeit der Zahl der vollkommenen Seelen, bevor ich Feuer an den Kosmos gelegt habe, auf dass es die Äonen und die Vorhänge und die Firmamente und die ganze Erde und auch alle Materien, die auf ihr, reinige..." ("Evangelium der Pistis Sophia" 125)

Die merkwürdige Lehre der Bibel: 'Christus' hat die Welt erschaffen. Die Natur selbst ist erlösungsbedürftig und soll dereinst wieder nach oben gezogen und als 'Materie' ausgelöscht werden, wenn sie überflüssig geworden ist...

 

3. "Christus" – Erschaffer der Erschaffer

Theogonie – die Werdung der Götter

 

"Ich bin das Licht, das über ihnen allen ist. Ich bin das All. Aus mir ist das All hervorgegangen. Und zu mir ist das All zurückgelangt."

"Thomas-Evangelium" 77

 Durch das Licht, das Licht der Lichter als Gottes Kind, "Abglanz der Herrlichkeit und Abdruck seiner Wirklichkeit", hat Gott "gemacht die Äonen [Welten]", "tragend das Alles durch das Wort seiner Macht" ("Hebräer-Brief" 1, 2 f.):

"In ihm ist alles geschaffen worden in den Himmeln und auf der Erde, das Sichtbare und das Unsichtbare, seien es Throne oder Hoheiten oder Herrschaften oder Gewalten: Alles ist durch ihn und zu ihm geschaffen. Und er ist vor allem, und alles besteht in ihm." ("Kolosser-Brief" 1, 16)

Throne, Hoheiten, Herrschaften, Gewalten etc. sind biblische Namen für die unsichtbaren kosmischen 'Götter', die Werkzeuge, Träger, Organisatoren und Verwalter der Weltschöpfung.

Wir können sie auch den kosmischen Computer nennen, der Sternensysteme ebenso entstehen und vergehen lässt, wie er das Schicksal der Lebenswogen, wie Pflanzen, Tiere, Menschen etc., organisiert.

schoepfungIn jener 'Vermischung' von Licht- und Schattenmaterie und aus jener Vermischung heraus sind, wie bereits angedeutet, weiter die Geschöpfe dieser Geschöpfe gebildet, die diese geschaffenen 'Götter' aus ihren jeweiligen Materien bilden:

die unsichtbaren und sichtbaren Lebewesen der 'Natur-Reiche', wie sie jeweils zusammengesetzt sind aus unterschiedlich zahlreichen Systemkomponenten bis hin zu 'Geist, Seele und Körper' des so genannten Menschen.

Aber auch diese Schöpfer / Schöpfungen werfen ihre Schatten, generieren Degenerationen, und die Schatten greifen nach dem Leben und dem Licht, und so ist das entstanden, was wir die Hierarchie der Dunkelheit oder Finsternis nennen mit ihrem Herrscher an der Spitze, die alles natürliche Leben in diesem Kosmos infiltriert und infiziert hat und allen Wesen das Leben zur Hölle macht.

  • So sind die problematischen Erscheinungsformen der Natur-Reiche entstanden;
  • so ist alles, was existiert auf dieser Existenzebene, in seiner Vitalkraft krank geworden, todkrank;
  • bis in die letzten sichtbaren und unsichtbaren Fasern und Kapillaren durchtränkt und eingehüllt von einem saugenden, einnebelnden und verschleiernden Fluidum, das die Seelen der Wesen einerseits trunken, benommen, unfühlend, unbewusst und blind und kalt macht;
  • andererseits versessen und besessen in Gier, Getriebensein, Unruhe, Panik und Angst...

Nach einer neuen wissenschaftlichen Auffassung besteht das Universum aus unvorstellbar großen, auch 'unendlichen' unsichtbaren kugelförmigen 'elektromagnetischen' Felder11, an deren Reibungsflächen sich 'Materie' bildet: die Galaxien-Sternensysteme des Kosmos.[3]

Die Welt als 'Hautkrankheit Gottes'...

In diesem Sinne wäre aus der Sicht des wissenden Christentums die Bezeichnung des Kosmos als 'Hautkrankheit Gottes' eine angemessene Beschreibung...

"Wer die Welt erkennt, entdeckt eine Leiche. Und wer diese Leiche entdeckt, steht über der Welt." ("Thomas-Evangelium" 56)

 

Die sichtbare und unsichtbare Materie, aus der diese Welt und ihre Wesen und Körper gebildet sind, wird gefrorenes Licht genannt oder Finsternis.

Sie wird durchdrungen und befruchtet durch das Licht der eigentlichen Schöpfung.

"Das Licht scheint in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht ergriffen." ("Johannes-Evangelium" 1, 5)

"Wir töten selbst die Luft, die wir atmen." (Rudolf Steiner)

Das Defizit, der Mangel an Lebens- und Seelenkraft, in dem wir uns alle notgedrungen auf dieser Existenzebene befinden, führt dazu, dass wir, um zu überleben, andere Körper, Tiere, Pflanzen etc. töten, um sie zu verzehren.

So ist das Gesetz der Welt die Not, abgetrennt von der ursprünglichen Nabelschnur des Göttlichen, durch die wir im Zustand der ursprünglichen Göttlichkeit ernährt wurden.

Diese Not, dieser Zwang ruft viele Gefahren herauf. Es bildet sich eine Konkurrenz, ein Egozentrismus; es entsteht die Sünde, es entsteht die Sünde, der Diabolismus und Dämonismus in der Geschichte der kosmischen Involution und Evolution, kurz, was wir das Böse nennen.

Mutter Natur und der Gott des Lichts –

der Geist der Natur ist nicht der heilige Geist

"Die sehnsüchtige Erwartung der Schöpfung erwartet das Offenbarwerden der Sönne Gottes; denn die Schöpfung ist der Nichtigkeit unterworfen  Wir wissen nämlich, dass die ganze Schöpfung mitseufzt und mit in Wehen liegt bis jetzt."

("Römer-Brief"8, 19 f.)

"Jede Natur, jede Gestalt, jede Kreatur existieren ineinander miteinander und werden wieder zu ihrer eigenen Wurzel aufgelöst werden, weil die Natur der Materie sich zu den Wurzeln ihrer eigenen Natur auflöst. Wer Ohren hat zu hören, soll hören!" ("Das Evangelium nach Maria" 7, 1 f.)

 

"Du weißt nicht, woher du stammst, und nennst dich ungeboren, und weil du deinen Ursprung nicht kennst, nennst du dich ohne Anfang. Ich weiß von mir, was du von dir selbst nicht weißt, du Allmacht. Über dir, reiner Geist, waltet noch eine Macht, die sich nicht preisgibt wie du. Deine Ewigkeit ist vor ihr nur Zeit, deine Schöpferkraft nur mechanisches Tun."

Käpt'n Ahab in Hermann Melvilles "Moby Dick"

 

 

 4. 'Das letzte Geheimnis'

 

 

bild3Die Welt ist nicht das, was wir von ihr glauben.

Die Natur ist nicht 'göttlich'.

Es ist eine 'Beleidigung' des wahrhaft Göttlichen, die rohe, wilde, grausame Natur, wie sie uns bildet und umgibt, auf das Konto einer Schöpferkraft gehen zu lassen, die wir uns als 'gebildet, edel und kultiviert' vorstellen; als 'mild, liebevoll und mit einem Sinn für das Schöne' ausgestattet.

Es ist roh, wild, grausam und unbarmherzig, wie sichtbare und unsichtbare Geschöpfe, eines hässlicher als das andere, sich gegenseitig zerfleischen und auffressen.

Die Wissenden (Gnostiker) erklären das Prinzip des Sich-gegenseitig-Verschlingens als antispirituell und diabolisch und legen dar, dass und wie diese unheilige Schöpfung Welt zustande kam aus dem Abfall der eigentlichen, ursprünglichen, spirituellen Licht-Schöpfung.

Auch die moderne Naturwissenschaft sagt mittlerweile, dass erst undenkliche Zeiten nach dem 'Urknall' Materie sich bildete, aus der der Kosmos geformt wurde.

Und dass sich alles irgendwann wieder einmal auflösen wird.

"Aber es gibt doch auch so viel Schönes in der Welt!?!"

Das Opfer des 'Universellen Christus'

Die Erlöserhierarchie des Lichts der Lichter der Universen ('Multiversen')[4] pumpt von Beginn an zu bestimmten Zeiten und an bestimmten Orten Licht in Teile des aus Hylê gebildeten Kosmos, um sie zu veredeln und höher zu heben.

Unablässig wurde und wird Nahrung von oben hineingegeben, die Materie durchlichtet oder anders: der 'Vermischungsquotient' von Licht und Finsternis in der Hylê erhöht, durch unterschiedliche, direkte und indirekte Formen des Opfers des 'Universellen Christus' zur Evolution, Höherhebung, substanziellen Verwandlung und schließlichen Transzendenz seiner selbst des Kosmos.

So wie auf unserer Erde z. B. es die Aufgabe der Menschen ist, Landschaften, Pflanzen und Tiere im Laufe der Zeiten immer mehr zu veredeln und zu verbessern (leider beschäftigen sie sich auch sehr stark mit dem Gegenteil davon...):

so wurde im Laufe der Äonen aus einem rauen, lebensfeindlichen Wüstenplaneten (Feuerwüste, Wasserwüste, Nebelwüste u.ä.) unser blauer Planet geschaffen als Brücke zur Rückkehr der in der Materie verstrickten Menschen­seele; und so wurden die vorliegenden Gipfelpunkte irdischen Geistes, des Wissens, der Technik, der Kultur, der Kunst etc., besonders der letzten Jahrhunderte, forciert (verstärkt vorangetrieben)...

Alle fünf Klassen von Daseinsgefährten des Menschen[5]: 'Höllenwesen', Tierwesen, 'Hungergeister', Menschenbegleiter und 'Götter' oder 'Himmelswesen', die gesamte ‚Mutter Natur' und die in den hylischen Atomen der sichtbaren und unsichtbaren Lebensfelder dieser ‚Welt' eingeschlossenen, eingefrorenen Licht-Anteile oder Licht-Kinder des 'zerstückelten Gottes' (Hormuzd / Osiris) lechzen nach Erlösung...

'Das letzte Geheimnis' der Gnosis ist etwas, was bei all den so gerne preisgegebenen ‚esoterischen' Geheimnissen unserer Zeit ganz und gar unbekannt bleibt.

Es ist das Geheimnis vom Wesen und Wirken der Gnosis, der erhabenen Hierarchie des Lichts, die über allem allüberall erhaben waltet, auch über den Göttern und Religionen der Menschen, und es ist das Geheimnis ihrer Arbeitsmethode, durch die sie das Universum und seine Lebenswogen höherhebt, verwandelt und erlöst: die Mysterien des Lichts.

Und doch enthüllt sich das 'letzte Geheimnis' als eine unsichtbare hochfrequent vibrierende Strahlungskraft, die du erspüren kannst, wenn du dein Herz öffnest.

Die sichtbare und unsichtbare Materie, aus der diese Welt und ihre Wesen und Körper gebildet sind, wird 'gefrorenes Licht' genannt oder 'Finsternis'. Sie wird durchdrungen und befruchtet durch das Licht der eigentlichen Schöpfung. "Das Licht scheint in der Finsternis, aber die Finsternis hat es nicht ergriffen." ("Johannes-Evangelium" 1, 5)

Das Defizit, der Mangel an Lebens- und Seelenkraft, in dem wir uns alle notgedrungen auf dieser Existenzebene befinden, führt dazu, dass wir, um zu überleben, andere Körper - Tiere, Pflanzen etc. - töten, um sie zu verzehren.

So ist das Gesetz der Welt die Not, abgetrennt von der ursprünglichen Nabelschnur des Göttlichen, durch die wir im Zustand der ursprünglichen Göttlichkeit ernährt wurden.

Diese Not, dieser Zwang ruft viele Gefahren herauf.

Es bildet sich eine Konkurrenz, ein Egozentrismus; es entsteht die Sünde, der Diabolismus und Dämonismus in der Geschichte der kosmischen Involution und Evolution, kurz, was wir das Böse nennen.

Es ist eine Strahlungskraft, die wir nirgendwo in der Natur und in keiner Natur- oder Weltreligion antreffen können, weil der Geist der Natur nicht der Heilige Geist ist...

Sie macht unruhig und greift dich an, erregt dich, holt deine Schatten und Widerstände ans Licht, obwohl sie die lautere, überpersönlichste Liebe ist.

Sie wird genannt das Schwert der Liebe. Es ist das, was Jesus meint, wenn er sagt: "Ich bin nicht gekommen, den Frieden zu bringen, sondern das Schwert" [oder: "die Entzweiung" ("Lukas-Evangelium" 12, 51)] ("Matthäus-Evangelium" 10, 34).

"Ich bin gekommen, Feuer auf die Erde zu werfen, und wie sehr wünschte ich, dass es schon entzündet wäre" ("Lukas-Evangelium" 12, 49)

"Ich habe Feuer in die Welt geworfen, und siehe, ich bewahre es, bis es [oder: "sie"] lodert." ("Thomas-Evangelium" 10)

 

Deswegen hat die neue Gnosis allem 'Studium' die AGAPE Bewusstseinsschule vorgeschaltet, in der wir dieses lernen, den Brustraum ('Herz') als Zentrum unseres Wahrnehmens und Denkens zu benutzen und 'Kopf, Herz und Bauch' miteinander zu versöhnen (siehe Button "Wage zu fühlen" und www.agape-bewusstseinsschule.de).  

 

Begründer und Entwickler dieser "P-2000-Arbeit" ist Dr. Martin W. Spiegel, *1952, siehe www.dr-martin-spiegel.de, der mit seinem Team von ausgebildeten P-2000-Trainern diese Arbeiten anbietet:

 

Einzelsitzungen telefonisch (ca. 45 Minuten)

Mit Dr. Spiegel persönlich: 100,- € (Agape-Mitglieder 90,- €).

Mit einem ausgebildeten P-2000-Trainer: 60,- € (Agape-Mitglieder 50,- €).

Für Mitglieder der Kirche des Lichts Freikirche e.V. im Mitgliedsbeitrag inbegriffen.

Villa Agape . Kapellenweg 16

79294 Sölden bei Freiburg

( 0761/88866645 . 6 0761/88866646

E-Mail: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Web: www.agape-bewusstseinsschule .de

 

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[1]der 'Körper Christi' mit seinen vielen Gliedern und 'Funktionären' oberhalb und unterhalb der Grenzscheide (Horos, altgriechisch) zwischen Kosmos einerseits und Über-, Inner- oder Hinterkosmos andererseits; nicht zu verwechseln mit der so genannten Hierarchie der Aufgestiegenen Meister oder der 'Großen Weißen / Universellen Bruderschaft' oder sonstigen so genannten 'Licht- oder Christus-Hierarchien'...

[2]von esotera, altgriechisch = das Innere; gemeint sind, nach Pythagoras, die so genannten Inneren Wissenschaften, Arkana (das Verschlossene, lateinisch)‚ die okkulten (verborgenen, lateinisch) 'Geheim- oder Geistes-Wissenschaften'…

[3]Die Kugel ist der ideale Körper sowohl als 'Atom' wie auch als Planet, und aus der Sicht des wissenden Christentums die Organisationsform (eines) Gottes / Wesens, wenn er/sie/es in Erscheinung tritt, auch als 'Mikrokosmos Mensch' (Mikrokosmos, altgriechisch = kleiner Kosmos, lateinisch minutus mundus):

aus der Sicht der Inneren Wissenschaften ist das menschliche System oder 'Energie-Feld' ein Kosmos im kleinen, ein kugelförmiges 'elektromagnetisches' Kraftfeld von einigen (fünf bis sechs) Metern Durchmesser, in dem an Stelle der verloren gegangenen ursprünglichen siebenfältigen Lichtpersönlichkeit die siebenfältige Ersatzpersönlichkeit aus hylischer (kosmischer) Materie zur Entwicklung gelangt - aus der auf dem Weg der 'alchymistischen Verwandlung' = göttlichen Regeneration der Innere Licht-Bewohner unseres Mikrokosmos wiedergeboren werden und neu erstehen kann (Rijckenborgh) …

[4]biblisch 'Corpus Christi' - der ‚Körper Christi' (lateinisch) mit seinen vielen Gliedern und 'Funktionären' oberhalb und unterhalb der 'Grenzscheide' (Horos, altgriechisch) zwischen Kosmos einerseits und Über- oder Innerkosmos andererseits...

[5]nach einer buddhistisch-manichäischen Tradition